Es begann 1996...

... nein, eigentlich schon viel früher. Die einzelnen Gruppen des Cevi Gellert haben in den Sommermonaten jeweils unter sich ausgemacht, welche Gruppe die beste fussballerische Fähigkeit besass. Weil die Gruppen ganz unterschiedlichen Alters waren und auch die Leiter mitmachen durften, mussten spezielle Regeln "erfunden" werden: Tore der Kleinen zählten doppelt, Leiter durften nur verteidigen, etc. Dem Sieger winkte ein Pokal. Ein hässlicher Pokal, aber immerhin ein Pokal.

Die Idee wurde geboren, man könnte das jährliche "Fussballgrümpeli" doch auch für die Kinder des Quartiers öffnen und so etwas "Werbung in eigener Sache" machen. Gesagt, getan!

1996 begannen wir mit dem "1. Jungschi-Gellert-Fussballcup". Acht Mannschaften im Alter von 7-14 Jahren trafen zum ersten Turnier auf der Fussballmatte des heutigen Wirtschaftsgymnasiums aufeinander und spielten in zwei Kategorien. Ein Generator sorgte für den nötigen Strom. Allerdings versagte dieser ausgerechnet bei der Rangverkündigung seinen Dienst...

Bereits 1997 fand das erste Turnier auf der Spielweise des Chr. Merian-Schulhauses statt, der wir bis heute treu geblieben ist. Aus "Junschi-Cup" wurde "Gellert-Cup" und es konnten bis 18-Jährige mitmachen. 16 Mannschaften massen sich in drei verschiedenen Kategorien.

Immer wieder beschäftige uns die Frage nach den Preisen. Da anfänglich die Mannschaften noch keinen Beitrag leisteten, waren wir ganz auf Einnahmen beim Essensstand sowie auf Gelder von Sponsoren angewiesen. Damit jede/r etwas nach Hause nehmen kann, führten wir 1999 die "Urkunden" ein: Alle bekommen ein Mannschaftsfoto als Erinnerung. Es soll solche geben, die seither die Fotos gesammelt haben und über dem Bett eine ganze Galerie hängen haben!

1999 wollten wir neben dem Fussball- auch noch ein Unihockeyturnier anbieten. Das war aber gar nicht gefragt, weshalb wir seither König Fussball treu blieben.

2001 trat erstmals unser langjähriger und treuer Sponsor "Straumann-Hipp AG" in Erscheinung. Mit 20 Mannschaften kamen wir an die Grenzen der Spielwiese. Da übrigens die Fensterfront der Gellert-Turnhalle noch nicht aus Sicherheitsglas bestand, mussten wir jeweils in stundenlanger Arbeit ein riesiges Netz vor die Scheiben spannen, damit kein Ball Scherben verursachen würde. Die Mühe lohnte sich, es blieb immer alles ganz! weiter

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